Gerhard Marcks zwischen Musik, Dichtung und Skulptur

Das Gerhard-Marcks-Haus zeigt, wie Konzertskizzen, der Orpheus-Mythos und Hölderlins Lyrik in Marcks’ plastisches und grafisches Werk eingingen.

Noch bis zum 20. September 2026 zeigt das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen die Ausstellung »Seine Musiker und Dichter«. Im Zentrum steht Gerhard Marcks’ Auseinandersetzung mit Musik und Literatur über mehrere Jahrzehnte hinweg.

Obwohl Marcks sich selbst als wenig musikalisch bezeichnete, besuchte er häufig Konzerte. Dort entstanden lebendige Skizzen von Musikerinnen und Musikern, die er später in Plastiken und Druckgrafiken überführte. Daneben verfolgte er zwischen 1924 und 1959 wiederholt den Orpheus-Mythos und setzte sich in Holzschnitten mit Friedrich Hölderlins Lyrik auseinander.

Die Ausstellung macht einen wichtigen Bremer Bildhauer des 20. Jahrhunderts aus einer ungewöhnlichen Perspektive zugänglich. Sie zeigt zugleich, wie Zeichnung, Skulptur, Druckgrafik, Musik und Dichtung innerhalb eines Werkes miteinander verbunden sein können.

Quelle: Gerhard-Marcks-Haus